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Im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts besuchten die Klassen 12 SB und 12 WE mit Frau Rohse die Moschee in Ansbach.
Zu Beginn zeigte uns der Imam den Waschraum, in welchem sich die Muslime reinigen, bevor sie den Gebetsraum betreten und ihre Schuhe ausziehen.
Der Raum ist mit einem roten Teppich ausgelegt, die Decke mit Malereien verziert und an den Wänden wurden Kalligraphien angebracht. Es sind die kunstvoll gestalteten Namen des Propheten Mohammed, seiner Begleiter und Enkel. Richtung Mekka ausgerichtet befindet sich die Gebetsnische, in welcher der Imam die Schuren vorbetet. Über der Eingangstür ist eine Digitaluhr mit verschiedenen Uhrzeiten angebracht. Diese sollen die Muslime an die Gebetszeiten erinnern.
Insgesamt wird im muslimischen Glauben 5-mal am Tag gebetet:
Frühgebet: Dankbar für das morgendliche Erwachen
Mittagsgebet: Danke für die Arbeit und das Jenseits
Nachmittagsgebet und Abendgebet: Dank für das Essen
Nachtgebet: Dankbar für den Schlaf
Bevor der Imam uns einen Gebetsablauf vorführte, erklärte er uns den Reinigungsvorgang, welcher in dem bereits erwähnten Waschraum vollzogen wird. Zuerst waschen sich die Muslime einmal die Hände, anschließend wird 3-mal der Mund mit Wasser gereinigt. Danach die Nase, 3-mal das Gesicht, sowie 3-mal die Ellenbogen erst rechts dann links und dann der Kopf. Abschließend die Ohren mit 3 Fingern und die Füße beginnend mit dem linken.
Dieses Ritual wird vorgenommen, da Sauberkeit im Islam eine wichtige Rolle spielt und man rein vor Allah treten soll.
Nun folgte der Gebetsruf, mit dem der Imam die Muslime zum Gebet auffordert. Die Bedeutung des Gebetsrufes ist:
Groß ist Gott, keine Gottheit außer Gott, kommt her zum Gebet, kommt her zum Frieden.
Nach dem Gebetsruf folgte das eigentliche Gebet, bei welchem sich der Imam nach Mekka ausrichtet und die Schuren vorbetet beziehungsweise die dazugehörigen Bewegungen vormacht.
Außerdem erläuterte er die anderen „Säulen des Islam": die Wallfahrt nach Mekka, das Bekenntnis zu Allah, das Fasten und das Almosen-Geben. Er erzählte, dass die Fastenzeit durch das Kalenderjahr wandert und so das Fasten, das „nur“ gilt, während die Sonne am Himmel steht, im Sommer darum länger dauert als im Winter. Es dient dazu, dass wir satten Menschen erleben, wie es ist, nichts zu essen und sich nach Essen zu sehnen.
Zuletzt erklärte er uns die Prinzipien des muslimischen Glaubens, welche im Koran festgelegt sind und besagen, dass alle Menschen gleich sind und wenn wir den Glauben der anderen Menschen tolerieren würden, es keine Probleme auf der Welt gäbe.
Zwei Schülerinnen aus der 12 Sa |